Liebe Leserin, Lieber Leser,

Seit wenigen Minuten ist es soweit. Der sechzehnte Tag des Dezembers hat begonnen und ich bin eben erst aus dem Kino gekommen – ganz beseelt von "Jane Eyre". Die Verfilmung hat mir tatsächlich für einige Aspekte des Romans die Augen geöffnet. Das liebe ich an Filmen, die auf Literaturvorlagen basieren: Wenn sie Lust auf die erneute Lektüre des Buches machen. Weshalb ich aber eigentlich an Sie schreiben wollte - und das hat nur über Umwege mit "Jane Eyre" oder Charlotte Brontë zu tun. Heute ist der Geburtstag meiner Heldin Jane Austen, die am 16.12.1775 geboren wurde. Was keinen mehr interessieren würde, hätte sie nicht in ihrem zu kurzen Leben eine Reihe von Romanen geschrieben, die sogar nach über zweihundert Jahren noch gelesen werden (und ebenfalls immer wieder verfilmt werden). Darüberhinaus inspirieren ihre Bücher Leserinnen zur Weiterentwicklung der Originalgeschichten auf sogenannten Fanfiction-Seiten.
Die ungebrochene Liebe der Leser zu "Jane Eyre" und "Stolz und Vorurteil" über Jahrhunderte hinweg verbindet Jane Austen wiederum mit Charlotte Brontë. Der Lese-Geschmack hat sich teilweise extrem geändert, aber die Werke dieser beiden Autorinnen bleiben faszinierend. Für Menschen in England, Japan und sonst wo auf der Welt.
Was für ein Wunder der Literatur!