Liebe Leserin, Lieber Leser,

Es sind tatsächlich zählbare Wochen, nicht mehr ewige Monate, bis mein neuer Roman "Morgen bist du noch da" erscheinen wird. Natürlich steigt die Nervosität. Doch endlich habe ich beschlossen alles sportlich zu sehen. Am Liebsten würde ich diesmal auf Kategorien wie "Erfolg" oder "Misserfolg" pfeifen und mich über jedes einzelne Buch freuen, das gekauft und/ oder gelesen wird. Ist es nicht im Grunde wie beim Joggen? Da laufen ständig Menschen an mir vorbei. Sobald ich versuche mein Tempo anzupassen, gerate ich rasch aus der Puste. Am Besten fahre ich immer noch mit meinem eigenen Rhythmus. Und ich liebe es nun einmal querfeldein zu laufen, die Natur um mich zu genießen und auch mal stehen zu bleiben, wenn ich ein interessantes Tier im Gras entdecke. Andere ziehen ihre immer gleichen Bahnen auf dem Asphalt, absolvieren ihr striktes Trainingsprogramm und werden dadurch zügig schneller. Ich zuckle so vor mich hin.
Deshalb macht es auch überhaupt keinen Sinn, mich mit ihnen zu messen.
So wenig wie ich jemals den New York Marathon mitlaufen werde, wird "Morgen bist du noch da" auf der New York Times Bestsellerliste zu finden sein.

Oh, da habe ich gerade wieder was entdeckt, ich muss dann mal kurz...