Liebe Leserin, Lieber Leser,

Über vier Wochen habe ich nicht arbeiten müssen. Ein absolut herrlicher Zustand! Ich war täglich, stündlich draußen in der Natur und habe die Seele im wahrsten Sinne des Wortes baumeln lassen. Das muss man sich so vorstellen: Ich laufe durch blühende Olivenhaine, in denen sich zur Zeit sonst nur die Wildschweine tummeln. Ich bade in einem eiskalten Bergfluss, während über mir knallblaue Libellen kreisen, oder ich wandere über Bergwiesen voller Lavendel, Kamille und Johanniskraut und mit dem Läuten von Kuhglocken in den Ohren. Sicher, zwischendurch wollen die Kinder verpflegt werden und ich lese ab und an eine Zeitung, jedoch keine Mails. Zudem telefoniere ich äußerst selten. Generell schweift mein Blick ab und ich sauge alles an Bildern auf.
Das Schöne dabei ist, dass durch dieses Nichts-müssen fast von selber Geschichten in meinem Kopf entstehen.
Ich kann Lücken in dem Buch-Buch füllen, an dem ich aktuell schreibe. Und ich habe zwei neue Projekte aus der Taufe gehoben.
Mal schaun, was draus wird.

Wenn nur der Einstieg in die Arbeit jetzt nicht so dermaßen schwer fallen würde! Na ja, Jammern auf hohem Niveau...